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DAB bank weiterer Positionsaufbau 10.12.2002
Performaxx-Anlegerbrief
Nach Ansicht der Experten von "Performaxx-Anlegerbrief" würde sich ein weiterer Positionsaufbau der DAB bank-Aktie (WKN 507230) nach Überwindung des zentralen Widerstands bei 3,80 Euro anbieten.
Die Direkt Anlage Bank sei 1994 als erster deutscher Discount-Broker gegründet worden. Neben dem Intraday-Börsenhandel biete das (noch) zur HypoVereinsbank gehörende Unternehmen aus München auch die Möglichkeit Neuemissionen vorbörslich zu handeln sowie den außerbörslichen Sekunden-Handel.
Zusätzlich werde den Anlegern eine umfangreiche Fondspalette mit reduzierten Ausgabeaufschlägen geboten, die es zur Zeit wie Sand am Meer zu geben scheine. Die Aktie habe erst im Oktober ein neues Allzeittief mit Kursen knapp oberhalb der Marke von 2 Euro gebildet, was in Relation zum einstigen Allzeithoch bei 71 Euro gesehen erst das erschreckende Ausmaß der zweijährigen Baisse am Neuen Markt verdeutliche.
Die DAB bank befinde sich nach dem letzten massiven Downmove in einer Korrekturbewegung, im Zuge derer der Kurs seit dem Mehrjahrestief bei 2,12 Euro aber bereits wieder um mehr als 85% habe zulegen können. Diese erste Aufwärtsbewegung habe am Widerstand bei 3,80 Euro geendet, welchen die Aktie nicht nachhaltig zu überwinden vermocht habe. Seither habe sich der Kurs seitwärts mit leicht fallender Tendenz entwickelt.
Durch die Verbindung der einzelnen Hoch- sowie der Tiefpunkte der momentanen Korrekturbewegung ergebe sich ein leicht abfallender Trendkanal, der aus momentaner Sicht als typische Flaggen-Formation zu erkennen sei. Die Flagge stelle in der Charttechnik „Ruhepausen“ in Auf- bzw. Abwärtstrends da, die sich typischerweise entgegen der allgemeinen Trendrichtung bewegen würden. Im Normalfall verlasse der Kurs nach wieder erlangter Stärke bzw. Schwäche die Flagge in Richtung des momentan verlaufenden Trends.
Im Falle der DAB würde dies einem neuerlichen Kursanstieg gleich kommen, sobald es gelingen würde, die obere Linie der Flaggenbegrenzung bei ca. 3,40 Euro nachhaltig zu durchstoßen. Das „ideale“ Kursziel des daraus resultierenden Kaufsignals würden die Analysten durch die Annahme ermitteln, dass laufende Korrekturbewegungen sich (idealisiert) gleich in der prozentualen Ausdehnung verhalten würden – mit anderen Worten, den ersten Anstieg nochmals wiederholen.
Dieses bereits von der Seite der Analysten schon erfolgreich praktizierte und bewährte „Bewegungsmuster“ werde auch als „Measured Move“ (A=B) bezeichnet. Wie auch im Chart zu sehen sei, ende ein möglicher „Measured Move“ knapp unter wichtigen Trends, die massiv Widerstand bieten dürften. Unter Anderem würden sich auf diesem Niveau der markante Widerstand bei 5,30 Euro befinden – zudem finde sich die 200- Tage-Linie auf diesem Level ein und dürfte vorerst eine Weile den Kursdrang zu schwächen wissen. Dieses Kursziel sei nur gültig unter der Voraussetzung, dass das der Flaggentiefpunkt von ungefähr 2,80 Euro nicht mehr unterschritten werde.
Auf dem Weg zur idealen Zielzone von ungefähr 5,30 Euro würden einzig die horizontalen Widerstände bei 3,80 sowie bei 4,60 Euro für einige kleine Sorgenfalten sorgen. Mit länger andauerndem Verbleib in der Flagge wachse die Wahrscheinlichkeit rapide an, dass mit Unterschreitung der unteren Begrenzung der Flagge bei 2,80 Euro ein Verkaufssignal generiert werde, welches sich schnell in Richtung Allzeittief bei 2,12 Euro ausbreiten könnte.
Nach Meinung des "Performaxx-Anlegerbriefs" würden die charttechnischen Chancen für einen weiteren Anstieg mehr als gut stehen. Anleger, die am vorhandenen Aufwärtspotenzial partizipieren möchten, könnten eine spekulative Aktienposition nach Überschreitung des Widerstands bei 3,40 Euro als spekulative Depotbeimischung ordern. Ein weiterer Positionsaufbau würde sich nach Überwindung des zentralen Widerstands bei 3,80 Euro anbieten.
Könne diese Marke nicht genommen werden, sei die Position nicht weiter aufzustocken, sondern der bereits erzielte Gewinn mitzunehmen. Das anfängliche Stop-Loss-Limit sei kurz unterhalb des Levels von 3,20 Euro auf Schlusskursbasis anzusetzen und mit steigenden Kursen konstant nachzuziehen, um Kursgewinne abzusichern bzw. einem Fehlsignal vorzubeugen. Bei Eintritt des negativen Szenarios seien den Analysten auf Grund fehlender Short-Produkte die Hände gebunden.
Die Experten von "Performaxx-Anlegerbrief" würden nach Überwindung des zentralen Widerstands bei 3,80 Euro einen weiterer Positionsaufbau der DAB bank-Aktie anbieten.
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